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Eine Philosophische Ursachenforschung von Frank
Willy Ludwig
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Viele Eltern empfinden einen Unterricht in kritischem Denken, in der
Lösung von Problemen und in Logik als bedrohlich. Um unsere Lebensart zu
schützen, haben wir ein Erziehungssystem aufgebaut, das sich auf die
Entwicklung des Gedächtnisses und nicht der Fähigkeiten des Kindes gründet.
- In den meisten Fällen hat die Menschheit entschieden, dass Sinn,
Zweck und Funktion der Erziehung in der Weitergabe von Wissen besteht, dass
Menschen zu erziehen bedeutet, ihnen Wissen zu vermitteln - im Allgemeinen
verstehen sie darunter das angesammelte Wissen der jeweiligen Familie, des
Klans, des Stammes, der Gesellschaft, der Nation und der Welt. Doch
Erziehung hat sehr wenig mit Wissen zu tun. Erst angewandtes Wissen ist
Weisheit und Voraussetzung, die Wahrheit zu erkennen. Erst Handeln bedeutet
Leben.
- Wir erzählen unseren Kindern nicht die Wahrheit über uns, damit sie
nicht erkennen, wer wir wirklich sind und erfahren, wie die Geschichte
wirklich passiert ist, aus Angst vor unserer Schuld und Entschuldigung für
unsere Handlungsunfähigkeit.
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Eltern, die nicht wollen, dass ihre Kinder Werte in Frage stellen,
sind keine Eltern, die ihre Kinder lieben, sondern Eltern, die durch die
Kinder ihren Egoismus befriedigen. Dabei spielen Eltern die vorrangige Rolle
bei der Wertevermittlung, im Aufbau eines Wertesystems der Kinder.
- Wir lehren unseren Kindern, was sie denken sollen, statt wie man
denkt. Es wird der Jugend nicht gestattet, die Geschichte kritisch zu
analysieren. Es wurde ihnen nur gestattet, sie auswendig zu lernen. Wir
wollen nicht, dass unsere Jugend ihre eigenen Schlussfolgerungen zieht. Wir
wollen, dass sie zu Schlussfolgerungen gelangen wie wir. Damit verdammen wir
sie, dieselben Fehler zu wiederholen.
- Unsere geschichtliche Interpretation liefert Informationen, welche
als das Was-Richtig-Ist präsentiert wird, statt als das was es ist, nämlich
ganz einfach Fakten und Daten. Daten der Vergangenheit sollten nicht
Grundlage für die gegenwärtige Wahrheit bilden, sondern stets die Grundlage
für neue Fragen bilden.
- Lehrprogramme, die den Kindern beibringen, wie sie Fähigkeiten und
Fertigkeiten statt des Gedächtnisses entwickeln können, werden rundum von
jenen verlacht, die sich einbilden, zu wissen, was ein Kind lernen muss.
Doch was wir unseren Kindern gelehrt habt, hat unsere Welt zu Ignoranz
geführt, statt diese aufzuheben.
- Die Welt ist aus den Fugen geraten, aufgrund dessen, was wir sie
nicht haben lehren lassen. Eltern und unsere Schulen haben nicht gelehrt,
dass die bedingungslose Liebe alles ist, was es gibt.
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Schon immer haben die jungen Leute alte Lebensweisen zerstört. Unsere
Aufgabe ist es, sie dazu zu ermuntern, statt sie zu entmutigen.
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Wenn die Jugend nicht gegen das Alte ankommt, werden sie genau so wie
wir.
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Wir stecken unsere Kinder in Schulen, in den konkurrierendes
Verhalten erlaubt und geradezu ermuntert wird.
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Wir lassen es zu, dass Bilder der Gewalttätigkeit, die Bilder der
Liebe verdecken. Das ist das einzige Problem der Menschheit – der Mangel an
Liebe.
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Wir haben dafür gesorgt, dass sich unsere Kinder für den eigenen
Körper schämen.
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Solange wie wir die Verantwortung für all das ablehnen, können wir
nichts an irgendetwas ändern.
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Wir dürfen nicht mehr zulassen, dass auf den Drang nach Veränderung,
mit Hohn und Spott reagiert wird. Der Grund dafür ist unsere eigene Angst
und Wut.
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Wir konnten die einfachsten elementarsten Grundprinzipien einer
zivilisierten Gesellschaft nicht verstehen. Wir wissen nicht, wie wir:
Ø
Konflikte gewaltfrei lösen
können
Ø
Ohne Angst leben können
Ø
Ohne Eigensucht handeln können
Ø
Bedingungslos Lieben können
Der Weg aus diesem Schlamassel, ist an
unseren Schulen zu finden. Unsere Hoffnung liegt in der nächsten Generation
und den Folgenden. Wir müssen aufhören, sie mit den Methoden der
Vergangenheit zu knebeln. Diese Methoden haben versagt. Also kehren wir um
und lehren die wahren Werte überall an unseren Schulen. Das bedeutet eine
radikale Verabschiedung von der gegenwärtigen Weltsicht – Zeit das sich was
dreht.
Welche PARADIGMENWECHSEL /
WERTEWANDEL sind erforderlich?
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Behandeln wir die Kinder als das was sie sind, was wir alle sind -
als heilige Geistwesen, mit einer lebendigen Seele, um einen wunderbaren
Körper. Geben wir den Kindern sosehr wie möglich das Gefühl von
Unbegrenztheit!
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Es gibt kein wichtigeres Thema als die Erziehung unserer
Nachkommenschaft!
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Geben wir den Kindern so wenig Wissen wie möglich weiter. Lassen wir
das Kind selbst entdecken!
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Weisheit ist angewandtes Wissen. Wissen vergisst man – die weise Tat
ist ewige Schöpfung!
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Erklären wir den Kindern, wie sie zu ihrer eigenen Wahrheit gelangen!
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Kindererziehung ist nicht alleinige Verantwortung der Eltern und
Schulen, sondern die Hauptaufgabe der gesamten Gesellschaft. Nur die
Weisesten dürfen unterrichten!
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Führen wir die Kinder mit Sanftheit, Güte und Achtsamkeit in die Welt
ein, die wir erschaffen haben und lassen sie diese nach ihren Vorstellungen
verändern!
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Achten wir sorgsam darauf, was wir ihnen in ihren Gedächtnisspeicher
eingeben!
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Wir dürfen nicht die Bilder der Liebe verstecken!
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Unterrichten wir unsere Kinder in Bewegung, Musik, Freude an Kunst,
am Geheimnis der Märchen und den Wundern des Lebens zu finden!
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Erlauben wir ihnen, uns zu zeigen, was in ihnen steckt, statt etwas
in das Kind hineinzuzwängen, was für es unnatürlich ist!
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Gestatten wir ihnen, kritisch zu denken, Probleme zu lösen und
schöpferisch tätig zu sein!
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Schulen wir, das Instrumentarium der eigenen Intuition und dem
tiefsten inneren Wissens zu nutzen!
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Lehren wir ihnen Gedanken und Ideen, nicht Fachwissen!
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Entwerfen wir einen neuen Lehrplan auf den Grundsäulen
BEWUSSTHEIT – EHRLICHKEIT –
VERANTWORTUNGSGEFÜHL
Alles was
wir künftig lehren soll aus diesen Grundgedanken erwachsen!
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Schulen sind genau der richtige Ort für solche Unterweisungen, weil
die Schulen von den Vorurteilen der Eltern getrennt sind. Die Schlüsselfrage
„Was denkst du?“ steht immer im Mittelpunkt!
Korrigieren wir unsere
Lehrpläne und unterrichten Werte in Kursen wie:
v
Friedliche Konfliktlösung
v
Verständnis von Macht
v
Funktion von Körper Geist und
Seele
v
Elemente liebender Beziehungen
v
Persönlichkeit und
Selbstschöpfung
v
Kreatives Bewusstsein und die
Kraft des Geistes
v
Selbstwertgefühl und Andere
wertschätzen
v
Fairness und Toleranz
v
Individualität und
Gemeinsamkeiten
v
Freudvoller Ausdruck der
Sexualität
v
Ethische Ökonomie
v
Bewusstheit und Wachsamkeit
v
Ehrlichkeit und
Verantwortungsgefühl
v
Sichtbarkeit und Transparenz
unserer Gedanken und Taten
v
Wissenschaft und Spiritualität
v
Kommunikation und
Zusammenarbeit
Wir dürfen nicht diese wichtigen Themen in
ein oder zwei Fächern, wie Geschichte, Gesellschaftskunde oder
Religionsunterricht als Nebensache packen. Vielmehr sind gesonderte Kurse,
zu jedem einzelnen Thema zu realisieren. Beginnend mit den künftigen Lehrer
selbst. Wir müssen an unseren Schulen wieder lernen, dass es für uns
vorteilhafter wäre, wenn die Schulen Fragen aufwerfen, statt hauptsächlich
als Lieferant für Antworten zu dienen. Hochentwickelte Gesellschaften
ermuntern alle Kinder dazu, die Antworten für sich selbst zu entdecken und
zu erschaffen.
Auch hier gilt wieder, dass Worte nicht alles
sagen können und meist zu Missverständnissen führen. Taten können schon eher
Gefühle ausdrücken. Deswegen stehe ich mit meinen Handlungen jedem jederzeit
zur Verfügung, dem die radikale Reform unseres Wertesystems im Herzen liegt.
Ich bin nicht mehr bereit irgendwas zu bekämpfen und möchte stattdessen,
meine eigene Verantwortung in unserer Gesellschaft wahrnehmen und mit allen
zusammen an den blühenden Landschaften arbeiten.
Außerdem erkläre ich hiermit, dass ich weder
einer Partei, Verein, Religion, Sekte o.ä., noch irgendeiner anderen
Organisation angehöre und auch nicht die Absicht habe. Ich habe lediglich
das Glück, eine wundervolle Frau an meiner Seite zu haben und lebe mit
meiner Familie auf einem halben Hektar Land. Ich bin einfach nur der Mensch
der ich bin, selber Schüler, Sohn einer Pädagogin und Ingenieurs, Ehemann, Vater von 3
Kindern, Gärtner, Lehrer und würde mich freuen, allen die es möchten,
dienlich sein zu können.
(Meine Tel. Nr. 033362/71230)
Nach derzeitigem besten Gewissen und
Bewusstsein, verneige ich mich tief vor allem Leben und wünsche Allen
Gesundheit, Glück und Wohlstand.
Frank Willy Ludwig
Liepe im Land Brandenburg, Landkreis Barnim
Juli 2006
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